Markgräfler Wiiwegli - 4. Etappe

Wanderungen

Kurzweilige Etappe durch herrliche Weinberge und historisch bedeutsame Orte des Markgräflerlandes. Wiesenpfade und Naturwege wechseln sich mit Asphalt in den Orten ab.

  • Typ Wanderungen
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 5:00 h
  • Länge 18,9 km
  • Aufstieg 507 m
  • Abstieg 484 m
  • Niedrigster Punkt 260 m
  • Höchster Punkt 440 m

Beschreibung

Eine ganz besondere Ausstellung bietet das Weinetiketten Museum, in dem 200 Jahre Weingeschichte bestaunt werden können. Dazu ist jedoch ein Abstecher nach Zunzingen nötig.

Eine weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke ist beispielsweise die ehemalige Synagoge und alter Jüdischer Friedhof in Sulzburg. Der jüdische Friedhof ist einer der ältesten in Baden. Der Zugang befindet sich beim Campingplatz, nahe dem Naturschwimmbad. Die ehemalige Synagoge in der Altstadt wurde 1822 im klassizistischen Stil von einem Schüler des Badischen Baumeisters Weinbrenner errichtet. Ein blauer Sternenhimmel ziert die gewölbte Decke.

Müllheim - Staufen
Zahlreiche historisch bedeutsame Orte prägen die dritte Etappe. Mit dem Bergbaustädtchen Sulzburg und der Fauststadt Staufen liegen zwei der ältesten Ortschaften des Markgräflerlandes an der Strecke.

Am Castellberg bei Ballrechten-Dottingen gelangt man an die Wiege des Gutedels im Markgräflerland. Im Stadtzentrum von Müllheim ist das Wiiwegli nicht ausgeschildert. Der Wanderer trifft entweder beim Schwimmbad oder beim Wegweiser „Brunnmatt“ wieder auf den Weg.

Parallel zum Klemmbach geht es durch Obstwiesen nach Niederweiler unterhalb von Badenweiler. Vom Pavillon auf dem Römerberg schweift der Blick hinüber auf die Ruine der Burg von Badenweiler und den Blauen.

Etwas versteckt in einer Senke liegt Britzingen mit seiner mächtigen Dorfkirche. Oberhalb des Ortes trifft die rote Raute mit der gelben Traube auf den Bettlerpfad (Badenweiler– Freiburg), der das Wiiwegli nun bis zur Lourdes-Grotte vor Ehrenstetten begleitet. Der Weiler Muggardt, ein verschachteltes kleines Dörfchen mit bunten Bauerngärten, ist ein wahres Kleinod. Hinter der Kapelle biegt der Weg zum Muggardter Berg ab. Das auffällige Bammerthüsli bleibt oberhalb (ein kurzer Abstecher ist aber durchaus lohnend). Immer zwischen Wald und Wein erreicht der Wanderer den Marktplatz von Sulzburg.

Die alte Bergbaustadt Sulzburg bekam bald nach der Jahrtausendwende Marktrecht. Die frühere Stadtkirche beherbergt heute das sehenswerte Landesbergbaumuseum. Ein romanisches Juwel ist die ehemalige Klosterkirche St.Cyriak aus dem 10. Jahrhundert. An der ehemaligen Synagoge vorbei verlässt das Wiiwegli Sulzburg mit dem Ziel Castellberg. Mit wunderschöner, ständig wechselnder Aussicht umrundet der Weg den Castellberg und erreicht über den Ziegelhof das Winzerdorf Grunern. Hier laden der Brunnen in der Dorfmitte und auch das kleine Trottenmuseum im Weingut Köpfer zu einer Pause ein. Auf den letzten Metern bis zum historischen Marktplatz in Staufen begleitet das Plätschern des Neumagens den Wanderer.

Die historische Fauststadt Staufen ist sehr sehenswert. Ein lohnendes Ziel ist die Burgruine der „Herren von Staufen“. Von den Burgmauern bietet sich ein herrliches Panorama mit Blick auf die Stadt und den gesamten südlichen Oberrheingraben.

Wander- bzw. Leichtwanderschuhe

Ein Abstecher zum Aussichtsturm auf dem Castellberg lohnt sich: herrlicher Blick über das südliche Markgräflerland. (Vom Wegweiser „Vorderer Castellberg“ – Turm: 0,8 km; Turm – Wegweiser „Am Fohrenberg“: 1,4 km)

siehe ÖPNV

Mit dem Zug zum Bahnhof Müllheim, dann Bus Nr. 111 Richtung Badenweiler bis zum Warteck in Niederweiler. Oder vom Bahnhof dem Wanderweg zum Luginsland folgen.

Wiiwegli-Broschüre Schwarzwald Tourismus GmbH www.schwarzwald-tourismus.info