Veranstaltungen

Veranstaltungen in Müllheim

Veranstaltungen in Müllheim

Martinskirche

Das älteste und markanteste Baudenkmal der Stadt: Die Martinskirche ist das kulturhistorisch bedeutsamste Gebäude Müllheims.

Die Benennung der Kirche nach dem fränkischen Nationalheiligen deutet darauf hin, dass schon vor dem heutige Bau an derselben Stelle eine Kirche stand. Vorgängerbauten der heutigen Kirche waren eine Holzkirche aus dem 8. Jahrhundert und eine im 11. Jahrhundert errichtete Steinkirche. Ausgrabungen haben gezeigt, dass die Martinskirche auf römischen Untergrund steht. Unter ihr befindet sich ein römisches Wohngebäude.

Die Martinskirche von heute, mit ihrer schlichten klaren Schönheit und Eleganz, entstammt verschiedenen Bauperioden. Der Turm der heutigen Kirche entstand im 12. Jahrhundert. Im Erdgeschoss des Turm findet sich ein Wandmalereien-Zyklus aus dem 14. Jahrhundert, welcher das Weltgericht und Abrahams Schoß darstellt. Das Kirchengebäude erhielt seine heutige Gestalt im späten Mittelalter. Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Kirchenraum eine umfangreiche Dekoration im Stil des deutschen Frühbarock.

Im Kirchenschiff befinden sich gut erhaltene Epitaphien verschiedener Stilepochen: Das mächtige Renaissance-Doppelgrabmal des Oberamtsmanns von Habsperg, die Rokoko - Epitaphien des Stabhalters Nikolaus Blankenhorn und an der nördlichen Außenseite der Kirche sind unter anderem die fragmentarisch erhaltenen Denkmäler des Erhart von Neuenfels und des Vogts Binskier.

Die eiserne Kette um den Kirchplatz wurde 1825 angebracht. Am 4. November 1882 ging die Martinskirche in das Eigentum der politischen Gemeinde über.

Heute dient die Martinskirche als Konzert-, Veranstaltungs- und Ausstellungssaal mit 260 Plätzen und einer hervorragenden Akustik.

Adresse:

Martinskirche Müllheim

Wilhelmstraße
79379 Müllheim

Weitere Informationen sowie Zugang zur Martinskirche erhalten Sie bei der

Touristik Information Müllheim

Wilhelmstr. 14
79379 Müllheim
Tel: +49 (0) 7631 - 801 500

E-Mail: info@touristik-muellheim.de

(Quelle:
Helm, Johannes: Die existierenden, verschwundenen und aufgegebenen Kirchen und Kapellen im Markgräflerland in in den angrenzenden Gebieten des ehemals vorderösterreichischen Breisgaues sowie des hochstiftbaselischen Amtes Schliengen. 2. Auflage. Müllheim, 1989.)